infosis / ZEMA

 

ZEMA - Detailansicht für Ereignis vom 13.02.1994

Bezeichnung 9403 (1994-02-13 Explosion von Wasserstoff und Gasöl mit Folgebrand)
Einstufung des Ereignisses Einstufung Anhang VI Teil1: III
Ereignisdatum 13.02.1994

Anlagedaten

Anlagenart Anlage zur Destillation oder Raffination oder sonstigen Weiterverarbeitung von Erdöl oder Erdölerzeugnissen in Mineralöl-, Altöl- oder Schmierstoffraffinerien in petrochemischen Werken oder bei der Gewinnung von Paraffin (4.4-1)
betroffener Anlagenteil Rohrleitung nach Gas-Produkt-Wärmetauscher
Produkt Raffinerieprodukte
Postleitzahl 16284
Ort des Ereignisses Schwedt
Bundesland / Land: Brandenburg

Ereignisdaten

Art des Ereignisses Brand, Explosion
Datum / Zeit 13.02.1994 00:00 bis 13.02.1994 00:00
Ursache (Kategorie) unbekannt
Betriebsvorgang Prozess

Beteiligte Stoffe

Stoffe CAS-Nr. Anhang 1 Nummer neu Stoffmenge in kg
Schwefelwasserstoff
7783-06-4 2.41 10,00
Wasserstoff
1333-74-0 2.44 100,00
Brennbare Gase
8 1200,00

Auswirkungen innerhalb der Anlage

Verletzte Beschäftigte: 0 Einsatzkräfte: 0
Tote Beschäftigte: 0 Einsatzkräfte: 0
Art der Sachschäden Ja Kosten: 500000 €
Art der Sachschäden
Art der Umweltschäden Nein Kosten: 0 €
Art der Umweltschäden

Auswirkungen ausserhalb der Anlage

Verletzte Beschäftigte: 0 Einsatzkräfte: 0 Bevölkerung: 0
Tote Beschäftigte: 0 Einsatzkräfte: 0 Bevölkerung: 0
Art der Sachschäden Nein Kosten: 0 €
Art der Sachschäden
Art der Umweltschäden Nein Kosten: 0 €
Art der Umweltschäden

Beschreibung des Ereignisses

Beschreibung des Ereignisses Beschreibung:
Während des Aufheizvorgangs im Gas-Produkt-Wärmetauscher kam es durch eine Undichtigkeit der Rohrleitung zu einem Austritt des Gas-Produkt-Gemisches ins Freie.
Die entstandene Dampfwolke entzündete sich. An der Austrittstelle des Gas-Produkt-Gemisches kam es zum Brand.
Die alarmierte Werkfeuerwehr legte einen Schaumteppich über den gesamten Anlagenteil. Als Sicherheitsmaßnahmen wurde die Ofenanlage, der Gasumlaufverdichter und die Einspritzpumpe notabgeschaltet. Die Notentspannung wurde geöffnet und in den Kreislauf wurde Stickstoff eingespeist.
Außerhalb der Anlage waren keine Maßnahmen erforderlich.
Als Ursache der Undichtigkeit der Rohrleitung wurde Materialschwäche vermutet.
Es traten keine Personenschäden auf.
Die Sachschäden durch Teilzerstörung von Ausrüstungen infolge des Brandes beliefen sich auf 500 000 Euro.
Umweltschäden gab es keine.

Notfallmaßnahmen

Beschreibung der Notfallmaßnahmen

Schlussfolgerung

Beschreibung der Schlussfolgerung Vorkehrungen zur Vermeidung:
Überarbeitung und Ausweitung der Wanddickenmeßprogramme.

ausgewertete Unterlagen

ausgewertete Unterlagen Meldung nach §11 Abs. 3 Störfall-VO
Ereignis als PDF herunterladen     direkt drucken