ZEMA - Detailansicht für Ereignis vom 14.03.2019
| Bezeichnung | 2019-03-14 Freisetzung von Wasserstoff und Folgebrand an einer Entlastungsleitung einer Wasserstoffkompression |
|---|---|
| Einstufung des Ereignisses | Einstufung Anhang VI Teil1: II |
| Ereignisdatum | 14.03.2019 |
Anlagedaten
| Anlagenart | Lagerung von entzündbaren Gasen (9.1 und 9.3 der 4.BimSchV). |
|---|---|
| betroffener Anlagenteil | Lager für Wasserstoff und Wasserstoffgemische. Anlagenteil Wasserstoffkompression. |
| Postleitzahl | 50354 |
| Ort des Ereignisses | Hürth |
| Bundesland / Land: | Nordrhein-Westfalen |
Ereignisdaten
| Art des Ereignisses | Freisetzung (Luft), Brand |
|---|---|
| Datum / Zeit | 14.03.2019 03:00 bis 14.03.2019 04:00 |
| Ursache (Kategorie) | techn. Fehler (Apparate/Armat.) |
| Betriebsvorgang | Prozess |
Beteiligte Stoffe
| Stoffe | CAS-Nr. | Anhang 1 Nummer neu | Stoffmenge in kg |
|---|---|---|---|
| Wasserstoff Freigesetzter Stoff (Luft) |
1333-74-0 | 2.44 | 3,60 |
Auswirkungen innerhalb der Anlage
| Verletzte | Beschäftigte: 0 | Einsatzkräfte: 0 |
|---|---|---|
| Tote | Beschäftigte: 0 | Einsatzkräfte: 0 |
| Art der Sachschäden | Nein | Kosten: 0 € |
| Art der Sachschäden | ||
| Art der Umweltschäden | Nein | Kosten: 0 € |
| Art der Umweltschäden | ||
Auswirkungen ausserhalb der Anlage
| Verletzte | Beschäftigte: 0 | Einsatzkräfte: 0 | Bevölkerung: 0 |
|---|---|---|---|
| Tote | Beschäftigte: 0 | Einsatzkräfte: 0 | Bevölkerung: 0 |
| Art der Sachschäden | Nein | Kosten: 0 € | |
| Art der Sachschäden | |||
| Art der Umweltschäden | Nein | Kosten: 0 € | |
| Art der Umweltschäden | |||
Beschreibung des Ereignisses
| Beschreibung des Ereignisses | Bedingungen: Regenerationsprozess lief unter Normalbedingungen. Auslöser: Aufgrund einer undichten Armatur kam es zum Stoffaustritt an einer Entlastungsleitung, durch Vermischung mit Luft; am Ausgang der inertisierten Leitung kam es zur Entzündung. Sicherheitsfunktion: Anlage wurde in den betriebssicheren Zustand verbracht, Feuerwehr und Vorgesetzte inkl. Krisenstab wurden informiert, die Löschung der Flamme fand durch Abstellen der Anlage bzw. der Wasserstoff (H2)-Zufuhr statt. Ursache: Undichte Armatur. - Ähnliche Ereignisse: Am 25.09.2017 kam es zu einer Flammenbildung an einer Entlastungsleitung im Bereich des Tieftemperatur-Adsorbers (H2-Reinigung). Kein meldepflichtiges Ereignis. |
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Notfallmaßnahmen
| Beschreibung der Notfallmaßnahmen | Ergriffene Schutzmaßnahmen: Absperrung des Betriebsbereichs, Anlage abgestellt. Beseitigte Sachschäden: Keine Sachschäden aufgrund Ausführung der Entlastungsleitung nach internem Standard. Beseitigte Umweltschäden: Keine vorhanden. Wasserstoff wurde bei der Verbrennung vollständig zu Wasser reduziert. Externe Gefahrenabwehrkräfte: Nach Abfahren der Anlage wurde die Entlastungsleitung per Infrarotthermometer überwacht und die Leitung kurzzeitig mit Wasser gekühlt. |
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Schlussfolgerung
| Beschreibung der Schlussfolgerung | Vorkehrungen zur Vermeidung: - Optimierung der Inertisierung aller baugleichen Entlastungsleitungen, - Austausch aller Ventile, - Anpassung Revisionszeitraum der Ventile, - Regenerationsprozess um Dichtigkeitsprüfung inkl. Freigabe durch Vorgesetzten erweitert. Vorkehrungen zur Begrenzung: Durch die genannten Maßnahmen soll so ein Ereignis nicht mehr eintreten. |
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ausgewertete Unterlagen
| ausgewertete Unterlagen | Erstmitteilung nach § 19 Abs. 2 Störfall-Verordnung vom 08.05.2019 (LANUV NRW). |
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